Bärengeschichte Teil 9 und letzte Folge: Nestbau mit Besuch

1 Kommentar

Das Menschenpärchen hat nach einem langen Tag endlich ihr Schlafplätzchen an einem sonnigen Strand gefunden. Erschöpft liessen sie sich in ihren Stühlen nieder und waren so richtig froh, dass ihre Behausung mit einem kleinen Handgriff in wenigen Sekunden aufgestellt ist. Umso genüsslicher nippten (was zumindest für das Menschenweibchen stimmt, der Durst des Menschenmännchens veranlasste dieses das Nippen sein zu lassen…) sie an ihren in Metall gepackten Getränken und sahen dabei ihrem Schlafnachbarn zu, wie er sein Zelt aufstellte, wie er seine und seinem Weibchen die Schlafunterlage aufpumpte und wie er sich dann kopfvoran, die Beine noch aus dem Zelt rekelnd, sein Bettchen zurecht machte. weiterleisen…

Vancouver Island: von Nord nach Süd

Keine Kommentare

Wie schon beschrieben, fuhren wir nach unserer Landung in Port Hardy zum Campingplatz Alder Bay. Zuerst wollten wir zwar noch ganz in den Norden und eine zweittägige Wanderung machen, aber es war für die nächsten Tage Regen angesagt und so entschieden wir uns für die Walbeobachtung statt Wandern, was sich ja sehr lohnte.

Auf dem Campingplatz waren nur Fischer und jeder lief stolz mit mindestens einem grossen Lachs an unserem Platz vorbei. Dies machte uns gluschtig und wir wollten einen Lachs kaufen. Aber laut Campingplatzwartin sei dies unmöglich. Entweder fischen oder einen geschenkt erhalten, verkaufen dürfen die Fischer den Lachs nicht und wegen mangelnder Nachfrage (keiner Kauft sondern Fängt) sind auch keine Lachse in einem Shop erhältlich. Sie würde sich aber für uns einsetzen. Bestimmt würden die Fischer lieber uns einen Fisch abgeben als dem Bären, welcher jede Nacht den Camping besucht und sich an der Kühlbox der Fischer vergreift. Und tatsächlich in der Nacht hörten wir ein rascheln und schmatzen und sahen auch den Bären. weiterleisen…

Auf See

6 Kommentare

Wie bei der Fährenbuchung vorgeschrieben, standen wir am Morgen um 6 auf dem Parkplatz. Schweizer Pünktlichkeit. Nur wir waren die Einzigen und fragten uns, ob wir wirklich heute auf die Fähre müssen und ob die Abfahrt vielleicht erst am Abend war?

Da ein Auto, welches auch auf den Parkplatz kam, ah andere Schweizer. Dann kamen doch noch andere Autos, wenige und wir fuhren im Konwoi zum Quai. Die wenigen Autos waren schnell auf der grossen Fähre festgemacht und die Reise konnte beginnen. Einmal mehr viel der Defender auf und ermöglichte uns eine Führung durch die Steuerbrücke. Der zweite Offizier wollte mehr über den Defender wissen und wir erfuhren so viel über die Fähre und das Navigieren. Um Punkt 12 wurde die grosse Fähre gestoppt und 5 Kajakfahrer wurden mitten auf See ausgesetzt. Wir hatten dank unserem Defender und dem Besuch auf der Brücke eine Einladung erhalten dieses Specktakel vom Schiffsbauch aus zu beobachten. Natürlich musste Daniel dann auch noch kräftig mit anpacken. Die Kajaks hatten schon Gewicht. Die Fähre machte sich wieder auf den Kurs und die Kajakfahrer paddelten ihre eigene Route. weiterleisen…

Bärengeschichte Teil 8: nächtlicher Besuch

Keine Kommentare

Nach den vielen Nächten alleine in der Wildnis fand das Menschenpärchen einen Nachtplatz, an welchem auch andere Menschenwesen in ihren Stoff-Häuser ihre Nachtruhe aufsuchten. Das Menschenpärchen freute sich richtig auf diese Nacht, endlich schlafen ohne immer zu auf Geräusche hören zu müssen, damit man die bösen wilden Tiere auch sicher kommen hört. Was sie getan hätten, wenn sie tatsächlich was gehört hätten, weiss wohl niemand. Wahrscheinlich hätten sie was gemacht, was Menschenwesen im Normalfall nur in einem kleinen abgeschlossenen Örtchen machen. Ob dieses Vorgehen, bzw. die duftenden Folgen davon, die grossen Tiere vertrieben hätte, ist eher fragwürdig. Jedenfalls für diese Nacht fühlten sie sich sicher. Schliesslich schläft das Menschenpärchen in einem grossen festen Haus auf Räder und die Nachbarn sind in ihren Stoff-Häuser am Boden und somit eine viel einfachere Beute für den hungrigen Bären. So gingen die beiden abends entspannt unter ihre kuschelige Schlafdecke. weiterleisen…

Bella Coola: Schweizer Berge mit Meeranschluss

2 Kommentare

Um nach Bella Coola zu gelangen muss man einen Pass überqueren. Alle haben uns vor diesem Pass gewarnt, er sei steil und ausgesetzt. Wir als Schweizer sind uns ja Bergpässe gewohnt. Aber wir schluckten dennoch mal kurz, als wir dann den Pass runterkurvten. Die Strasse war nicht asphaltiert, 10 bis 18% steil, es gab keine Leitplanken und es war zweitweise schwierig sich zu kreuzen. Diese Strasse führte uns dann in ein schönes grünes Tal. Nach einer Nacht im Tweedsmuirpark,  mit uneingeladenen Gästen und gesperrten Trails (wegen der Überschwemmung im 2010) blieb uns nichts anderes übrig, als ans Meer zu fahren. weiterleisen…

Chilcotin: Kanada wie man es von den Prospekten kennt

Keine Kommentare

Eigentlich wären es von Williams Lake nur etwa 450 km nach Bella Coola, aber die Abwege in diese herrliche Landschaft haben es uns angetan. Wieder einmal mehr vielen Dank an Marcel für die tollen Tipps die er uns für diese Gegend mitgegeben hat.

Nach dem wir all unsere Vorräte in Williams Lake aufgefüllt hatten, ging es die ersten Kilometer entlang dem Highway 20, an welchem wir auch die erste Nacht in einem schönen kleinen, nur zwei Plätze, Forest Regreation Campground verbrachten. Ob die Mücken ebenfalls schätzten, dass diese gratis sind oder ob Ramso seine Kampfgefährten auf uns gejagt hat, ist schwer zu sagen. Jedenfalls hat unser Budgetplan einen neuen Posten: Anti-Mücken-Spray! weiterleisen…

Keine Kommentare

Nach über 100 Tage in der Wildnis war sich das Menschenpärchen sicher, alle zukünftigen Begegnungen locker meistern zu können. Aber sie haben bis anhin Ramso die Mücke noch nicht kennen gelernt.

Wann sich Ramso in das Menschenauto geschlichen hat, kann niemand sagen. Zu geschickt und gekonnt ging Ramso dabei vor. Die harte Mückenagenten-Schule, die Ramso mit bester Qualifikation bestanden hat, hat ihn für solche Einsätze bestens vorbereitet. Gut getarnt versteckte er sich stundenlang und wartete den geeigneten Augenblick ab um seine Mission zu starten. weiterleisen…

Rund um den Wells Grey Provincial Park

Keine Kommentare

Von Jasper ging es zum Mt Robson, wo wir eigentlich eine zwei Tages Wandertour geplant gehabt hätten. Aber der Blick in den Himmel, bzw. das kalte, graue nass was wir oben und um uns sahen, liess uns wieder einmal mehr die Pläne ändern. So ging es weiter zum Wells Grey Provincial Park. Die Karte zeigte da eine schöne Gravel Road zum Murtle Lake. Dies war zu verlockend, aber am Ende dieser 24 km war ‚nur‘ ein Parkplatz und zum Campground ging es noch zu Fuss weitere 4 km. Für eine Nacht war uns dies zu viel Aufwand all das Camping Material zu packen. Also wieder zurück, was auch Spass machte (!) bis nach Clearwater. Nach dem heftigen Gewitter in der Nacht waren wir dann froh nicht im Zelt übernachtet zu haben. Am nächsten Tag ging es bei wechselhaftem Wetter in den Wells Grey Park Richtung Clearwater Lake. Auf dem Weg laden grosse Wasserfälle zum Fotografieren ein. Hier hatten wir wieder einmal einen Vorteil betreffend des Nassen Sommers: dank dem vielen Wasser waren die Wasserfälle gewaltig.  Am Ende der 65 km im Park liegt ein schöner Campground, der wohl bei normalem Sommer voll gewesen wäre. Aber so haben wir, wie bis jetzt immer, keine Probleme einen herrlichen Platz zu bekommen. Ach ja, fast ging es vergessen, naja wir haben schon so manchen gesehen, ein Bär haben wir unterwegs auch noch gesehen. weiterleisen…

Bärengeschichte Teil 6: Überfall vom grossen ‚Bären‘

2 Kommentare

Diesmal waren das Menschenpärchen weder mit ihren Zwei- noch mit ihrem Vierrad unterwegs, sondern hingen relaxed in ihren Campingstühlen.  Das Menschenmännchen war vertieft in seinem intellektuellen Buch über eine fremde Kultur und derer hochkomplexen Gesellschaft von sehr Reichen und auf der anderen Seite von ausgenutzten Arbeiter. (andere sagen ganz einfach Donald Duck Taschenbuch dazu). Wie jeder weiss braucht das menschliche Gehirn, um solch tiefes Wissen aufzunehmen, viel Zucker, welches das Menschenmännchen mit seinen geliebten Schoko-Keksen abdeckte. weiterleisen…

Banff- und Jasper Nationalpark

3 Kommentare

Nach dem Rodeobesuch in Calgary, sattelten wir wieder unsere Drahtesel und tauschten die Cowboyhüte mit dem Bikehelm. In Banff sind in der Zwischenzeit die Biketrails schneefrei aber dafür von Grizzlys besetzt. Das Wetter zeigte sich ausnahmsweise besser als die Vorhersage und somit konnten wir doch einen, den Grizzlyfreien Goast Trail abfahren. Den letzten regenfreien Abend genossen wir bei BBQ und Feuer. Und dann begann der Dinner Regen. Eine reisende Familie aus den USA, welche wir in Banff kennen lernten, stellte fest, dass es immer am Abend zwischen 6  und 7 zu regnen  beginnt. Und tatsächlich, die folgende Woche begleitete uns der Dinner Regen und wir überlegten uns schon, ob wir unsere Nachtessenszeit verschieben müssen. weiterleisen…

ältere Einträge Neuere Einträge