Banff: die Touristen haben uns eingeholt

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Nach einer Woche Biken in Canmore wurden wir wiederum von einer Schlechtwetterfront vertrieben. So machten wir uns auf nach Banff. Der riesige Campingplatz liess schon vorahnen was hier in der Hochsaison abgeht. Typisch schweizerisch gingen wir die vier Kilometer zu Fuss in die Stadt, was immer wieder erstaunen unter der einheimischen Bevölkerung hervorruft. Die Hauptgasse von Banff lädt zum Verweilen ein. Wir konnten uns dem feinen Duft einer italienischen Pizzeria nicht entziehen und genossen bei warmen Sonnenstrahlen wieder einmal nicht selber zubereitetes Essen. Dass wir jedes einzelne Sport und Outdoorgeschäft besuchten, müssen wir hier kaum erwähnen, das ist wohl in der Zwischenzeit jedem klar. Dabei hörten wir zum ersten Mal schweizerstimmen von anderen Touristen. Was uns darauf aufmerksam machte, dass wir hier in der Touristenzone angekommen sind und die Saison so langsam beginnt. Was auch auf der Strasse mit dem grösseren aufkommen von überdimensionierten Wohnmobilen auffällt. Da auch hier in Banff noch viel Schnee liegt und die tieferliegenden Trails wegen Hochwasser in den einzelnen Flüssen nicht passierbar sind, haben wir uns entschieden gleich am nächsten Tag weiter nach Süden zu fahren und da hoffentlich auf wärmere Temperaturen zu stossen.

Bärengeschichte Teil 1

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Es waren mal zwei Menschen, ein Weibchen und ein Männchen, welche auf ihren Mountainbikes einsam im Wald herumfuhren, als plötzlich das Weibchen von einem Geräusch hinter ihr erschrocken aufschreit. Das Männchen das zwei drei Meter vor ihr auf dem Singeltrail fuhr, stoppte und drehte sich, besorgt um sein Weibchen, sofort um. Und dann sah er es, ein anderes einheimisches Männchen,  welches sein Weibchen überholt und mit einem grossen Smile im Gesicht seinem Weibchen freundschaftlich auf die Schulter klopft mit den Worten: keine Angst ich bin kein Bär. Worauf sich das  vorfahrende Männchen kaum noch vor Lachen auf dem Bike halten konnte. Vom Schock erholt, entkam auch dem Weibchen ein grosses Lachen. Durch das laute freudige Lachen der drei konnte der Weg sicher  vorgesetzt werden. Das Lachen hat die echten pelzigen Bären sicherlich im ganzen Wald vertrieben.

Canmore: Die ersten Bike-Trails in den Rockys

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Canmore liegt rund 30 Kilometer vor  Banff Nationalpark in der Provinz Alberta und ist die Wochenend Bike Region von Calgary. Also ein Grund für uns hier ein paar Tage zu verweilen und uns an die hiesigen Trails heranzutasten. Die erste Tour führte uns auf einem einfachen Aufstieg an die Schneegrenze auf etwa 1700 Meter. Der Rückweg führte über zwei Trail-Schlaufen zurück ins Tal. Aber nach der ersten Schlaufe sind wir wieder auf die breitere Strasse ausgewichen: offizieller Grund: noch zu viel Schnee und zu Nass. Wirklicher Grund, was wir aber nie zugeben werden, weiterleisen…

Saskatchewan, soweit das Auge sehen kann

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Bevor wir die Provinz Manitoba verliessen mussten wir Schweizer doch noch das Skigebiet in Asessippi beschauen. Wir waren überrascht wie gross dieses Skigebiet war und es doch noch einige Höhemeter zum Vernichten gab.

In der Provinz Saskatchewan  viel wieder einmal mehr unser Defender auf. Wir wurden nicht nur auf dem Parkplatz  vom Suppermarkt angesprochen und auf die Farm eingeladen (was wir aber leider zu spät realisierten) sondern auch die Zugsführer hupten und winkten uns zu. weiterleisen…

Manitoba – Begegnung mit der Natur

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Mit dem Erreichen der Provinz Manitoba haben wir das schlechte Wetter wieder eingeholt. Die Natur zeigt sich wiederum nass und kalt. Unsere Motivation ist am ersten Tag entsprechend tief. Nach etlichen Kilometern im Auto durch relativ langweilige Landschaft, was auch dem düsteren Licht und Regen zuzuschreiben ist, haben wir schlussendlich doch noch einen Campingplatz gefunden, der uns ansprach. Auch hier waren die Spuren des Hochwassers zu sehen. Ganze Felder standen unter Wasser, was zur Folge hatte, dass die Tierherden sich ein trockenes Plätzchen suchten und nicht verstreut in der Landschaft Deckung fanden. Womit uns die Natur das Fotografieren des Provinzwappentiers, den Bison, vor die Linse führte. weiterleisen…

Ontario Country of Sunset

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Auf dem Highway 17 fuhren wir durch Ontario. Meistens führte die Route einem Fluss oder See entlang, umgeben mit viel Wald. Unser Auge konnte sich kaum satt sehen. Diese Wildnis, genau so stellten wir uns Canada vor.

Ontario hat sehr viel zu bieten. Neben den vielen Provinzparks, welche leider meistens erst Ende Mai öffnen, gibt es einige Skigebiete, Bikeregionen und natürlich viel Wasser für Kanutouren etc. weiterleisen…

Essen unterwegs

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5 Tage auf Reise seit wir den herrlichen Campingplatz von Wisslers verlassen haben – 5 Tage ohne Regen, jeder Tag wärmer als der vergangene – so lässt es sich schön reisen. Das einzige was uns immer zum Nachdenken bringt ist das Trinken und Essen.

Da wir grundsätzlich einheimische Getränke vorziehen stehen wir öfters vor den Weinregalen und sind überrascht von der grossen Auswahl von Kanadischen Weinen. Und wenn ich rübergehe zu den Biersorten wird die Entscheidung noch schwieriger. Entweder hatten wir bis anhin immer Glück oder es schmeckt alles sehr gut.

Beim Essen wird es uns leichter gemacht. Gestern wollten wir eigentlich Reis-Casimir machen, aber das Poulet war uns einfach zu teuer. Zweite Idee: Reis mit Thunfisch. Aber eine Thunfischbüchse kostet über zwei Dollar. Wir haben dann doch noch was günstiges gefunden: halbes Kilo Schweinsfilet für 4 Dollar. So haben wir uns mit ‚billigem‘ Fleisch begnügt. Heute sind wir direkt ins Fleischregal gestochen und haben zwei Steaks gekauft zu je einem Dollar. In Anbetracht dass ein Brot zwei bis vier Dollar kostet sind wir uns am Überlegen wie wohl Nutella auf einem Kotelette schmeckt.

Nachtrag Reisezeit

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Reisezeit stimmt, aber Regenzeit war etwas voreilig, zumindest da wo wir gerade unterwegs sind. Es ist zwar zum Teil noch recht kühl, aber die Sonne begleitet uns auf dem Weg Richtung Westen.

Da sowohl die meisten Campingplätze wie auch die Nationalparks bis zum kommenden Wochenende noch geschlossen sind, werden wir diese Woche nutzen um einige Kilometer weiter zu kommen um dann um so mehr Zeit zu haben, die einzelnen Biketrails auszukundschaften.

Regenzeit Reisezeit

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Jede Schönwetterperiode hat mal ein Ende. Jetzt nach 6 Tagen Sonne, für uns ein neuer Rekord, regnet es wieder einmal und es wird noch einige Tage weiter regnen. Der Regen hat aber auch seine guten Seiten. Endlich Zeit zum Einträge schreiben, Fotos einordnen oder einfach mal nichts tun und das Leben hier auf dem herrlichen Campingplatz La Pinède zu geniessen.

Regenzeit gleich Reisezeit  – So machen wir uns auf um wieder einige Kilometer weiter nach Westen zu fahren.

Hier möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei Markus, Nicole und Valerie für den schönen Aufenthalt und die herzliche Gastfreundschaft bedanken. Zum Abschied haben sie ‚für uns‘ sogar die Aargauer Fahne gehisst !!  ;-)  VIELEN DANK

Ausflug nach Ottawa

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Ottawa ist eine Stunde Autofahrt vom Campingplatz entfernt und eine Stadt, welche mehr als ein Ausflug wert ist. Also planen wir am ersten Tag Ottawa mit dem Bike zu erkundigen und radeln die Velostadt ab. Eindrücklich sind die 9 Schleusen am Rideau-Kanal, welcher dann in den Ottawa River mündet. Das Parlamentsgebäude thront über dem Ottawa River und schmückt sich für den Queensday, wo anscheinend Besuch von der Queenfamilie erwartet wird. Am zweiten Tag liessen wir dann die Räder zuhause und schlenderten durch Ottawa. Wir genossen den ByWard Market, wo es viele Strassenkaffees hat, welche zu einem Drink oder mehr einladen.

Das Kanadische Nationalmuseum für Geschichte und Gesellschaft in Gatineau (auf der Nordseite des Ottawa Rivers) wurde uns empfohlen und somit für uns auch ein Muss.  weiterleisen…

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