Fruita

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Ein kleines Dorf neben dem mehr bekannten Grand Junction. Das man hier Biken kann ist wohl klar, sonst hätten wir hier wohl kaum Halt gemacht. Dass es in der nahen Umgebung gleich fünf tolle Trailsysteme gibt, macht es noch interessanter. Und was uns wohl auch hier gehalten hat, war der tolle Bike Shop: Over the Edge (LINK). Aufmerksame Leser mit gutem Erinnerungsvermögen kommt dieser Name ev. bekannt vor. Ja der Shop in Hurrican hiess auch so und dann gibt es noch einen weiteren in Sedona und auch einer in Süd Australien in Melrose. Wenn diese auch so gut sind, wie die beiden, die wir kennen lernen durften, kann man nur sagen, geht dahin und habt Spass – vielleicht schaffen wir es auch mal wieder bis nach Australien. Aber vorerst geniessen wir Fruita, wo wir nach jeder Bikerunde im Bike Shop landeten und die Tourtipps für den nächsten Tag abholten und auch für die weiteren Wochen in Colorado. Max und sein Team waren einfach genial und absolut tolle Leute. Selbst Pizza und Bier teilten sie mit uns. Great Thank’s to the Over the Edge Team in Fruita. weiterleisen…

Bikegeflüster ‚Klebersteine‘

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„Hast du gesehen, wie wir euch heute an den Reifen geklebt sind!?“ – „Wie soll ich euch gesehen haben!? Ich musste voll konzentriert nach vorne schauen, um über diese Steine und Stufen zu kommen. Mein Herrchen gab so richtig gas, immer mehr, und dies nur weil ihr einfach nicht abgerissen habt und über all diese zum Teil recht schwierigen Hindernisse hinter uns hergefahren seid.“ – „Jaja heute haben wir es euch so richtig gezeigt. Mein Frauchen ist zum Meister gewachsen!“ – „Ja, nach dem heutigen Tag nahm mein Herrchen nicht nur den Hut vor deinem Frauchen, was er ja schon so oft getan hat, sondern verbeugte sich mit grossem Respekt vor dieser Fahrleistung“ – „Ihr seid aber auch sehr gut gefahren. Bei manchen Aufstiegen auf diesen Klebersteine..“ – „Slickrocks meinst du.“ – „Ja genau, so nennen sie diese hier. Also, als du da manchmal mit deinem Herrchen hochgefahren bist, hatte ich schon Angst, ihr macht einen Rückwärts-Purzelbaum.“ – „Diese Slickrocks machen einfach riesen Spass. Und wenn mein Herrchen noch fitter wäre,  würden wir sicherlich bald senkrecht hinauf fahren können“ – „Nein nein, so Weit lassen wir es nicht kommen, das ist viel zu Gefährlich. Es wird Zeit das wir weiterkommen, sonst werdet ihr beiden noch übermütig.“ weiterleisen…

Moab …

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Vorweg Entschuldigung für dieses Wort, aber es muss gesagt werden: Moab ist einfach geil! Uns hat es hier letztes Jahr schon unglaublich gut gefallen und dieses Jahr nicht weniger – einfach genial. Das man hier gut biken und auch gut essen kann, haben wir in unserem letztjährigen Bericht von Moab schon ausführlich betont. Was uns diesmal noch mehr aufgefallen ist, ist die Abwechslung. Da fährt man in die nahen Sal Mountains und landet in den Schweizer Alpen mit grünen Wiesen, kühlen Bächen und Kühen. Und da ist auch eine Stimme, die uns in unserer Fahrt mit dem Defender dorthin begrüsst. Moment da stimmt doch was nicht: ein Pferd ein Lasso ein Cowboy und ein Schweizerdeutsches ‚Hoi‘. Wir können es verstehen, dass man hierher auswandert und sich hier eine Range aufbaut. weiterleisen…

Canyonlands National Park – Needles

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Canyonland war in allen Munden und so auch auf unserer Besuchsliste. Da unser Ausritt in die Wildnis bei Needles Canyonland endete, war dieser kleiner Abstecher ein Muss. Freundlich wurden wir im Visiter Center beraten und hatten auch keine Probleme einen freien Campingplatz zu finden. Kurz wurde dieser reserviert und dann ging es auf einen ganz kleinen Spaziergang. An einem alten Cowboy Camp vorbei, führte uns der Weg zu Höhlenzeichnungen und über Leitern auf einen schönen Aussichtspunkt, welcher wir für unsere Mittagspause nutzten. Auf unserer Wanderung über einen Kilometer benötigten wir natürlich eine Rastpause. Anscheinend war der Platz so schön, dass alle Folgenden Wanderer sich neben uns setzten und auch eine Pause machten. weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch

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Veto Recht
Bis anhin war ich überzeugter Demokrat mit ehrlichen Entscheidungen per Abstimmung, wobei selbstverständlich das gemacht wird, was die Mehrheit sagt. Zu einer solchen demokratischen Wahl kam es auch, als wir auf Um(n)wegen unterwegs Richtung Canyonland Nationalpark waren. Es waren nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Ziel, als eine Warntafel vor uns auftauchte und den kommenden Weg ausdrücklich nur für 4×4 Fahrzeuge geeignet ausschrieb. Was ja voll auf unserem Defender zutrifft. Die kommenden Meter waren dann schon recht steil hinunter und alles andere als schöne Gravel Road aber für Fahrer und Defender gut machbar. Die Abstimmung war eindeutig 3:1. Drei Stimmen, der Fahrer, das GPS und der Defender, zeigten gerade aus am Warnschild vorbei. Eine Stimme, der Beifahrer, zeigte in die entgegengesetzte Richtung, zurück von wo wir gekommen sind, man weiss ja nie was nach dieser Abfahrt noch kommen wird. Jetzt gibt es ja solche und solche Organisationen / Regierungen. Unerwartet stellte sich unsere Regierung als nicht ganz so demokratisch heraus. Der Beifahrer warf das Veto ein! Also ohne weitere Diskussion alles zurück und über eine einfache Gravel Road zu unserem Campground im Canyonland Nationalpark (Needles). weiterleisen…

Auf Unwegen auf Umwegen unterwegs

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San Rafael County – Manti La Sal National Forest
Viele Strassen führen nach Rom, oder auch nach Moab. So nahmen wir irgendeine Backcountrystrasse und stachen ins Niemandsland. Die Strasse führte uns immer höher hinauf und wie höher wir kamen, desto grüner wurde die Umgebung. Überall kleine Seen, Schneereste und Hirschkühe. Wir konnten uns ab dem satten Grün kaum sattsehen und dann eine grosse, sehr grosse Wiese mit kleinen weissen Punkten, welche immer grösser und wolliger wurden. Tausende von Schafen weideten und jedes hatte ein oder zwei Jungtiere bei sich. Da sie frisch geschoren waren und es in dieser Höhe doch kalt war, kuschelten sie sich auf der wärmeren Strasse aneinander. weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch

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Freud oder Leid
Bei manchen Änderungen muss man sich fragen ob es einem freut oder es einem leid tut. Ich war bis anhin der Meinung, dass Gemeinsamkeiten in einer Beziehung schön sind. Es ist doch toll, dass wir zwei miteinander reisen können, zusammen auf dem Bikes Spass haben und vieles mehr zusammen machen können. Als Yvonne einige meiner härteren lieblings Songs angefangen haben zu gefallen, war das auch noch lässig. Das sie gemerkt hat, dass es auch andere Hamburger als die bei Mc Donalds gibt  und diese sogar noch zu geniessen gelernt hat, war ja auch noch super. Aber als sie dann auch noch angefangen hat, das Bier gern zu haben, wurde ich so langsam skeptisch. weiterleisen…

Bikegeflüster: Kraft um Ketten zu sprengen

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„Ich habe heute nur noch rot gesehen, aber ich fühle mich goldig. So schön war es durch diese Kurven zu gleiten und links und rechts immer dieses Rot.“ – „Au ja, das war echt toll, ausser am Anfang beim Anstieg. Das tat schon etwas weh. Bis anhin war ja mein Herrchen ziemlich saftlos – da wurde ich rot weil ich mich schämte. Aber das Rot hier gibt anscheinend meinem Herrchen dieselbe Kraft wie dies bei einem Stier. Da ist er doch bei einem Anstieg so sehr in die Pedalen gestanden, dass meine Kette nachgab.“ – „Jaja, dieser Trail verleiht Flügel, sogar einem solch alten Herrchen wie deinem. Dies hat sogar zwei Tage angehalten. Mal schauen wie lange das anhält!?“ weiterleisen…

Red Canyon – weil es das erste Mal so schön war

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Er lag so schön auf unserem Weg. Und wie Kinder (oder auch ich) kann man nicht einfach so an einem Glacestand vorbeigehen ohne auch eines zu nehmen. Genauso ist es uns auch hier ergangen: wie kann man hier vorbeifahren ohne nochmals den Thunder Mountain Trail zu fahren. So ging es wieder mal mit Fotoapparat ausgerüstet los, nur hat irgendjemand (!) vergessen die Akkus zu laden. Aber wir haben ja letztes Jahr schon etliche Fotos gemacht und auch diesmal reichte es gerade noch für das eine oder andere. Dafür haben wir den Trail fahrerisch noch mehr genossen. Allerdings war im letzten November der Trail besser zu fahren, die vielen Pferde-Touren haben den Boden recht tief werden lassen. Allerdings muss ich gestehen, dass selbst ich als nicht Pferdenarr, ganz gern mal mit einem der uns entgegenkommenden Reiter getauscht hätte. Es muss herrlich sein, diese Landschaft auf dem Rücken der Pferde geniessen zu können – ich hätte sicherlich John Wayne Konkurrenz machen können – zumindest solange ich cool neben dem Pferd gestanden wäre. weiterleisen…

Bikegeflüster: Hoffnung vor dem Niedergang

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„Wie ist es dir in den letzten zwei Tagen ergangen?“ – „Gestern war es echt toll, ich hatte schon die Hoffnung, dass mein Herrchen wieder langsam weiss wie man mich reitet, obwohl er mich wieder in einen Plattfuss fuhr. Aber dann heute! Oh weh, kaum ging es nur ein wenig bergauf, musste ich schon wieder die Scham auf mich nehmen, gestossen zu werden. Ich hatte schon Befürchtungen, dass wir nie mehr ankommen werden. Als wir dann doch endlich wieder auf unserem Ruhesitz befestigt waren, liess sich mein Herrchen von deinem Frauchen verwöhnen. Er war nicht mehr im Stande nur einen Pips selber zu tun. Welch Schmach!“ – „Ja meinem Frauchen ging es beiden Tagen recht gut, aber wenn ich ehrlich  bin, habe ich schon an mancher Stelle mein Schaltauge zu gemacht und nur noch gebetet, dass mein Frauchen weiss was sie da macht und mich nicht in diese tiefe Tiefe steuert. Nicht das ich noch zu einem fliegenden Stahlross werde!“ – „Oh ja, Wau, was war das jeweils für eine tolle Aussicht. Da wäre man doch gern auch mal ein Flugzeug um durch diese Canyons zu fliegen wie die herrlichen Adler. Naja vielleicht im nächsten Leben, wenn ich Glück habe werde ich ja zu einem Flieger recycelt.“ – „Mein Frauchen wird mich nie recyceln, schliesslich bin ich ein Model. Und sowieso habe ich gehört, dass die beiden noch vieles in den nächsten Wochen mit uns vorhaben!“ – „Ich bin bereit, aber ob dies mein Herrchen auch ist?!“ weiterleisen…

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