Brüllaffen und Pyramiden

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Nach einer kurzen Fahrt auf guter Strasse trafen wir schon kurz nach Mittag auf dem Campingplatz ein. Unsere Erwartung wurde wieder einmal mehr übertroffen. In Mitten eines Naturreservates durften wir unseren Defender hinstellen. Neben einer amerikanischen Familie waren wir die einzigen. Es ging nicht lange und es raschelte in den Bäumen. Wie immer packte ich den Fotoapparat und machte damit Jagd auf die Brüllaffen. Sie liessen sich nicht von mir stören und futterten weiter ihre Blätter. Natürlich musste auch unser Männchen Daniel die Brüllaffen besuchen und ihnen klar zu verstehen geben, dass dieses Weibchen seines war. Die Affen genossen noch einige saftige Blätter und wanderten dann wieder weiter in den Wald. Am Abend, es war schon dunkel, wurde es wieder laut um uns. Nein, dieses Mal waren es nicht die Brüllaffen. Unser amerikanischer Freund brauchte Strom und somit wurde der Generator gestartet. Es war schon idyllisch in diesem Paradies zu sitzen und diesem Generatorenrattern zu lauschen. weiterleisen…

Von 0 auf 2000 und …

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Noch einmal wird Meeresluft eingeatmet und mit zwei frischen Mangos vom Baum wurden wir von Joe’s Camp auf die Weiterreise geschickt. Langsam schlängelte sich die Strasse den Berg hoch und langsam wanderte unsere Tankanzeige immer mehr nach links.

Und immer weiter ging es und immer höher kamen wir und immer noch keine Tankstelle in Sicht und schon bald war der Zeiger im orangen Bereich. Kein Wunder, bei dieser Bergstrecke schluckt auch unser Defender mehr als normal. Doch endlich kam auf der rechten Seite die erlösende Pemex-Station, wo unser Defender seinen verdienten Durst löschen durfte. weiterleisen…

Vogelparadies Puerto Arista

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Puerto Arista und Joe’s Camp wurde uns von anderen Reisenden empfohlen und somit machten auch wir dort einen Reisestopp. Kurz vor dem Eindunkeln fuhren wir auf den Platz und genossen die speziell zubereiteten Quesadillas von Joe. Da musste sogar Daniel, der mittlerweile Quesadillaspezialist ist, dieses Nachtessen loben.

Während dem Nachtessen unterhielten wir uns mit Joe und erfuhren, dass man hier mit dem Kanu eine tolle Tour durch die Mangroven machen kann und viele viele Vögel sieht. Dieser Ort sei bei den Ornitologen sehr beliebt. Somit kam es, dass wir am nächsten Tag, nach dem wir zuerst den Strand angeschaut hatten, welcher uns doch ein wenig endtäuschte, zusammen im Kanu sassen und durch den Fluss paddelten. weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch

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Eine untypischer typischer Reisetag
Der Abend dauerte wiedermal etwas länger, womit wir schon am Morgen etwas später dran waren als geplant. Das wir beim Frühstück wieder ins quatschen kamen und den Kaffee etwas länger genossen, liess unsere Abfahrt auch nicht früher werden. Und natürlich verabschiedeten wir uns von dem Besitzer des Campingplatzes, was auch nicht bei einem schlichten Tschüss blieb, zu herzlich war unser Gastgeber. So ging es also mit etlicher Verspätung zurück auf die Strasse. Rund 4 Kilometer später rein in die Baustelle, welche die ganze Strasse absperrt. Das Schild der Umfahrung ist auch erst ersichtlich, kurz bevor man in die Grube fällt. Also zurück mit vergebener Suche nach dem zweiten Schild, welches uns den Umfahrungsweg zeigen sollte. Also in und ums nächste Quartier und sich wieder einmal glücklich schätzen, dass wir ein kleines wendiges Reisefahrzeug gewählt haben und so nach einigen Minuten unseren Weg wieder gefunden haben. weiterleisen…

Der Pazifik hat uns wieder

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Eigentlich sind es nur etwas mehr als 300 Kilometer von Hierve de Aqua bis zu Puerto Angel. Die ersten 150 Kilometer haben wir auch ‚schnell‘ mit der üblichen Durchschnittsgeschwindigkeit von Mexico, sprich 50 Kilometer pro Stunde, hinter uns gebracht und fanden, was hier nicht wirklich schwer ist, gerade rechtzeitig zur Mexikanischer Mittagszeit ein kleines aber feines Restaurant, wo wir uns einmal mehr verwöhnen liessen und ein zartes dünnes aber grosses Stück Fleisch mit Salat und Salsa und natürlich handgemachten Tortillas bekamen. Als wir erzählten wohin wir heute noch  fahren wollen, meinte man dazu: „oh da ist es sehr schön, aber da fährt man noch fünf Stunden.“ Fünf Stunden für 150 Kilometer Asphalt Strasse, das fanden wir jetzt doch etwas übertrieben. Aber dennoch machten wir uns sogleich auf, man weiss ja nie… weiterleisen…

Hierve de Aqua – Erholung mit ‚Kultur‘

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Eigentlich würde eine breite Strasse hier her führen. Wir mussten aber wieder den ersten Wegweiser nehmen, welcher nicht um den Berg sondern mit vielen Kurven steil über den Berg und wieder etwas runterführte. Was zugegeben auch viel mehr Spass machte, als die langweilige Asphaltstrasse.

Den Staub den wir auf diesem windigen Weg schlucken mussten, liess die Abkühlung im fast natürlichen Pool noch schöner anfühlen, welcher uns hier in Hierve de Aqua in Empfang nahm. Von unserem Nachtlager, direkt oberhalb des herrlichen Pools, somit auch von unserem Nachtessensplatz genossen wir die Weitsicht über die Berge und Täler und über die ‚erstarrten‘ Wasserfälle. weiterleisen…

Oaxaca und die Ruinen von Monte Alban

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Und schon wieder waren wir unterwegs auf einer weiteren schönen kurvigen Strasse durch die Berglandschaft, welche uns etwas an Utah und Arizona erinnerte. Die Strasse führte auf der Höhe von 2000  bis 2500 m.ü.M., was die Leistung der Velorennradfahrer, denen wir hier, in der doch recht einsamen Gegend, begegneten noch höher werten lies. Bei den wenigen Häuser an der  Strasse wurden Holzspielsachen verkauft, wobei mir logischerweise vor allem die Spiel-Lastwagen es angetan haben. Aber zum ‚Glück‘ ist unser Defender schon so voll und übergewichtig (was aber weniger mit unserer Freude am Essen zu tun hat), womit wir nicht zu sehr in Versuchung kommen Souvenirs um Souvenirs zu kaufen. Aber wenn wir schon mal anhalten und all das Handwerk ansehen, kann man auch mal ein weiteres Mal anhalten und was für die Gaumenfreuden tun, was zugegeben, das Gewicht unseres Defenders doch um ein ganz wenig beeinflusst! Das schönste bei all diesen Stopps ist die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Mexikaner, welche wir immer wieder aufs Neue erleben dürfen. weiterleisen…

Wiederunterwegs

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Bei schönstem Wetter haben wir Xalapa verlassen und fuhren weiter Richtung Süden über eine schöne und gut ausgebaute Bergstrasse. Und wieder einmal mehr zeigte sich wie abwechslungsreich Mexiko ist. Kaum haben wir Xalapa hinter uns gelassen änderte die Landschaft rapide. Nichts mehr von dem fruchtbaren prächtigen Grün, sondern weite trockene braune Landschaft. Und immer war der Pico de Orizaba in Sichtweite, einmal recht nahe und dann wieder etwas weiter entfernt. Er wollte uns einfach nicht loslassen. weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch

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‚Gerechte‘ Polizeibegegnung:
Als wir angehalten wurden, wussten wir wirklich nicht was wir falsch gemacht hatten. Wir hatten zwar die richtige Strasse verpasst, aber sind dann wieder in die richtige Strasse eingebogen als links am Strassenrand der Wegweiser wieder unsere Richtung anzeigte. Die Polizei beschuldige uns dann, dass wir jemandem den Weg abgeschnitten hätten. Dabei sind wir doch immer die langsamsten und rücksichtvollsten unterwegs. Und dummerweise habe ich dem Polizisten anstelle einer Kopie meinen originalen Fahrausweis abgegeben, den er mir nicht mehr zurückgeben wollte, bis wir auf dem Polizeirevier die teure Busse bezahlen würden. Was mich natürlich nicht gerade ruhig sitzen liess. Aber was machte ich mir sorgen. weiterleisen…

Xalapa: vom Regen in die Sonne

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Wir sind mit der Vorstellung nach Xalapa gekommen hier viele Mountainbike Touren zu machen, nach ein paar Trainingswanderungen den Pico de Orizaba, mit 5747 m (je nach Karte/Buch ein paar Meter mehr oder weniger) der höchste Berg von Mexiko, zu besteigen und daneben noch Spanisch zu lernen.

Aber wir stellten schon bald fest, dass die Nähe zu einer Grossstadt wie Xalapa nicht ganz unser Ding ist und dass das Wetter leider auch nicht wirklich stabil zu werden schien. Was nicht nur unsere Bikeaktivität auf ein Minimum reduzierte sondern auch unser zweites sportliche Projekt zum Scheitern brachte. Der Pico de Orizaba muss auf unseren nächsten Besuch warten. Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass alles zusammen etwas zu viel gewesen wäre. Der intensive Spanisch Unterricht (wie soll man 16 verschiedene Zeitformen begreifen … und all diese neuen Wörter, die man lernen muss, dass man nicht nur ‚Spanisch versteht‘ …) hat doch auch Zeit und Energie gekostet. So wollten wir eigentlich unseren Aufenthalt in Xalapa schon nach ein paar Tagen abbrechen. Unsere enttäuschten Erwartungen liess uns nicht offen für anderes sein, jedenfalls nicht anfangs…. weiterleisen…

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