Cortez: Arbeitspause mit Roller Coast Fahrt

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Nach all den vielen Eindrücken der letzten Woche stoppten wir hier in Cortez um all die schönen Erlebnisse zu verarbeiten und auch niederzuschreiben. Neben der Arbeit, wie Kleider waschen, Fotos sortieren, wieder mal etwas auf unsere Webseite zu veröffentlichen, etc. wollten wir die etwas bewölkten Tage nutzen um unsere Batterien aufzuladen. Aber wie immer konnten wir es nicht ganz lassen auch hier auf das Bike zu sitzen. Schliesslich  haben wir schon von verschiedenen Bikern von Phils World, ein Trailsystem hier in Cortez, sprechen hören. So eine Arbeitspause tut schliesslich auch gut und so machten wir uns für eine Stunde auf diese Trails zu beschnuppern. Aus der geplanten Stunde wurden zwei und dies auch nur, weil das näherkommende Gewitter uns von dem Trail ‚vertrieben‘ hat. Ansonsten hätten wir wohl noch eine und noch eine und noch eine … Runde angehängt. Die Trails sind technisch einfach und für jedermann befahrbar. Aber so toll flowig, wie auf eine Achterbahn angelegt, dass sie wohl jedem riesen Spass machen. Unser Grinsen wurde jedenfalls immer breiter und wenn die Ohren nicht im Weg gewesen wären, hätten sich die Mundwinkel wohl am Hinterkopf wieder getroffen. weiterleisen…

Mesa Verde

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Unsere Fahrt mit dem Fernziel Las Vegas führte uns am Mesa Verde Nationalpark vorbei. Dort sind immer noch die Steinhäuser der Anasazi (Navajowort, wird als „the ancient foreigners“ übersetzt), erhalten. In Mesa Verde werden sie als Ancestral Puebloans oder auf Deutsch die Vorfahren der Puoeblo-Indianer genannt. Natürlich mussten wir uns diese Steinhäuser, welche von 1100 bis 1300 n. Chr. von den Ancestral Puebloans bewohnt wurden anschauen. Wir buchten eine Führung und erfuhren durch die Rangerin sehr vieles über die Bewohner und ihr Leben.  Wer sich aber immer noch im Canyon aufhält, ist unter anderem eine Tarantel. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir nicht mal an diese Tiere gedacht. Der Blick auf den Boden wurde danach häufiger als auch schon. weiterleisen…

Durango: farbiger Herbst mit Hindernissen

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Nach der herrlichen Fahrt nach Durango wollten wir nur ankommen und uns auf die Bike Trails freuen. Aber das mit dem Ankommen hat schon nicht geklappt. Nach fast zwei Stunden Suchen nach einem offenen Campingplatz gaben wir kurz vor dem Dunkel werden auf und haben uns erst mal entschlossen unseren Hunger zu stillen. Und wo geht das relativ einfach und schnell, natürlich im Pizza Hut. So dachten wir jedenfalls. Nach fast einer Stunde bekamen auch wir unsere Pizza. Zu viele Grossbestellungen kamen an diesem kalten Sonntagabend rein. So hatten wir jedenfalls genug Zeit zu überlegen wo wir die Nacht verbringen wollten. Okey zu überlegen gab es eigentlich nicht viel, die einzige Frage war Motel oder Walmart. Damit unsere Reiseerfahrung auch dies beinhaltet, haben wir uns für unsere erste Übernachtung auf dem Walmart entschlossen. Walmart ist eine Einkaufskette, welche hier in den USA 24 Stunden offen hat und das Übernachten auf ihren Parkplätzen erlaubt. weiterleisen…

Drei Saison Fahrt nach Durango

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Wir verliessen Moab bei sommerlichen Temperaturen. Unsere Fahrt führte uns über La Sal Mountains – Dallas Pass – Ridgway – Red Mountain – Silverton nach Durango (Highway 90 – Highway 145 –  Highway 62 – Higway 550). Die tolle Landschaft liess uns denken wir wären in Filmkulissen unterwegs. Anfangs die bunten Herbstfarben rund um uns herum und tollen Schneeberge noch weit im Hintergrund. Ein paar Meilen weiter und einige Höhenmeter höher, das umgekehrte Bild: Schnee um uns herum und die herrlichen Farben des Herbst unten im Tal. Die Landschaft liess uns die Zeit fast vergessen und aus der eigentlichen Halbtagesreise nach Moab wurde eine Tagesreise mit vielen Fotohalts, was noch für Folgen sorgen sollte. Aber es hat sich auf jedenfalls gelohnt sich diese Zeit und Musse zu nehmen … schliesslich sind wir genau für solches auf Reisen gegangen. weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch.

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„…hätten wir es bei der zwei Stunden Bike Tour nicht besser lassen sollen. Wieso war uns dies zu wenig? Jetzt nach etlichen weiteren Kilometer auf den Sandfelsen hinauf und hinab, geht uns langsam das Wasser aus. Jeder hat noch einen halben Bidon voll und die Sonne brennt unbeirrt weiter auf uns nieder. Da Motorengeräusche und schon sind sie sichtbar. Gekonnt fahren sie ihre 4×4 Fahrzeug die Steinstufen hinunter und stoppen vor uns. Nach einem kurzen aber herzlichen ‚Hey’ bieten sie uns das überlebenswichtige kühle Wasser an. Es hat schon Vorteile wenn die Biketrails zum Teil auch auf 4×4 Strecken führen. Wobei man sagen muss, dass wenn ich es nicht selber gesehen hätte, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass hier überhaupt ein durchkommen mit einem Auto ist. weiterleisen…

Moab, wo jedes Bikerherz höher schlägt

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Mit Blitz, Donner und einer Kaltfront begrüsste uns die Bikestadt Moab. Dass diese Kaltfront auch seine gute Seite hatte, merkten wir erst beim Fotografieren: die Schneeberge im Hintergrund gaben den Bildern das gewisse etwas. Aber zuerst mussten wir uns in Moab zurechtfinden und Kartenmaterial besorgen. Somit kam uns das schlechte Wetter gerade zugute um Moab zu erkunden. Da erfuhren wir, dass dieses Wochenende die Outerbike stattfindet, an welcher verschiedene Bikehersteller, darunter Giant, ihre neuen Bikes zeigen und zum Testen zur Verfügung stellen. Wenn das kein gutes Timing ist! weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch:

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„…nach stundenlanger Wanderung durch die Steinwüste, wird nun auch das Wasser knapp. Uns scheint als hätten wir die letzte getrocknete Banane schon vor Ewigkeiten gegessen. Aber die Schlucht scheint kein Ende zu nehmen. Immer enger werden die Passagen. Selbst die schon praktisch leeren Rucksäcke sind noch zu dick, um mit diesem am Rücken durch den ‚Little Wild Horse Creek‘ durchzukommen. So müssen wir auch diese in den Händen tragen, immer in der Hoffnung, hinter der nächsten Ecke Wasser zu finden oder endlich den Ausgang aus dem Canyon zu erblicken. Wieder huscht eine Echse vorbei und wieder sind wir zu langsam um sie zu fangen um endlich wieder was zischen die Zähne zu bekommen. Wie lange werden wir es wohl noch zwischen diesen Felswänden überleben. Da, endlich der Ausgang und unser treuer Defender. Unglaublich wie lange vier Stunden sich anfühlen können, wenn man so begeistert ist…“ weiterleisen…

Utah auf dem Highway 70 und durch das San Rafael County

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Die Utah Karte zeigte auf den ersten Kilometer eigentlich nur eine grosse weisse Landschaft, was uns denken liess, dass nun die herrliche Landschaft zu Ende sei. Aber ganz im Gegenteil, auch hier konnten wir uns kaum satt sehen und stoppten bei jedem Aussichtspunkt. Was uns beinahe vergessen liess, dass es hier schon sehr früh dunkel wird. Das heisst, um sieben Uhr abends beginnt die Stirnlampen-Zeit. Kurz bevor die Sonne unterging fuhren wir in Green River ein und suchten den KOA Campingplatz auf. Beim Einchecken erzählten wir von unseren Eindrücken der letzten Kilometer, worauf wir tolle Tipps betreffend San Rafael Reef erhielten. Womit unser Entschluss gefallen ist, dass Moab noch ein wenig warten muss und wir am nächsten Tag wieder ein paar Kilometer zurückfahren werden. Der Sonnenuntergang liess es uns nicht nehmen unser erstes Bad in Swimmingpool des Campingplatzes zu nehmen. weiterleisen…

Auf dem Highway 50 durch Nevada

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Nevada begrüsst uns mit der ‚Wüstenstadt‘ Reno. Für uns schon speziell das mitten in einer solchen Landschaft eine solch grosse Stadt steht. Natürlich dürfen die grossen Lichtreklamen und ein Casino nicht fehlen. Wir lassen uns aber nicht, bzw. noch nicht verführen, Las Vegas steht für später auch noch auf unserem Programm. So fahren wir an Reno vorbei auf den Highway 50. Wieso dieser einer der einsamsten Highway der USA ist wird uns schnell klar. Einsam fuhren wir ins Nirgendwo und ab und zu zweigte eine kleinere Strasse ab in ein anderes kleineres Nirgendwo. Wenn der Kilometerzähler unseres Defenders nicht kontinuierlich rauf gezählt hätte, hätten wir gezweifelt, dass wir überhaupt vorwärts kamen. Die Weite, die Einsamkeit und vor allem die Landschaft beeindruckte uns sehr. Die Strasse führte in leichten Kurven die Bergkette hoch und wieder runter um danach in ein Tal zu führen, welche auf einer 20 bis 30 Kilometer langen, geraden Strasse zur nächsten Bergkette führte. Jedes Mal wenn wir uns an der Landschaft satt gesehen und somit den Fotoapparat beiseite gelegt hatten, wechselte die Landschaft und wir waren von neuem begeistert und machten noch mehr Fotos. weiterleisen…

Auf den Highway 44 Richtung Nevada

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…der schattige Campingplatz war nicht gerade einladend für ein gemütliches Frühstück. Da war das nahe Meerrauschen doch verführerischer. Also alles einpacken und am nahe gelegenen Strand den gemütlichen Frühstückstisch decken. Bei dieser Umgebung schmeckte der Kaffee noch besser als sonst. Aber mit dem Kaffee wurde auch unsere Bikelust wieder wach und wir hörten in der weiten ferne das Bike Meka Moab rufen. So verliessen wir die Westküste und damit auch das Meer und nahmen die rund 1600 Kilometer unter die Defenderräder. weiterleisen…

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