Northrim – weg vom Tourismus

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Dank Gary, den wir bei Lees Ferry kennen lernten, ging es nicht einfach in den National Park zum North Rim des Grand Canyon, sondern über einige Kilometer Gravel Road zum Locust Point, wo wir sogleich unsere Bikes runter nahmen und zu dritt einen Teil des Rainbow Trail entlang des Rims fuhren. Die Aussicht war einfach gewaltig. Und genau diese wollten wir auch beim Sonnenuntergang geniessen. Aber da war doch noch das Nachtessen, dass Greg uns kochte und von wo hat man den schönsten Ausblick auf den roten Himmel. Eine solches Problem kann nur folgend gelöst werden: drei Leute, jeder mit einem vollen Essteller, Besteck, Glas, Weinflasche und Fotoapparat streut aus und sucht nach dem schönsten Ausblick. weiterleisen…

Lees Ferry – verlängerter Fotohalt

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Da ist auch noch ein View-Point – Also wieder links rausfahren, Fotoapparat rausnehmen und klick klick klick. In dieser Art ging es weg von Page zum North Rim des Grand Canyon … oder eben nicht. Den ein solcher Fotohalt liess uns etwas länger bleiben. Der Wegweiser zu Lees Ferry im Glen Canyon verleitete uns wieder zu einer solchen Rausfahrt, zwar diesmal nicht nach links sondern nach rechts. Den Ferry liess uns an Wasser denken und Wasser hiess hier Colorado, welchen wir doch vor einigen Tagen im South Rim von weit oben gesehen haben. Und darin die Füsse zu baden, war genügend Ansporn die paar Kilometer weiter zu fahren. Die Füsse hatten dann allerdings nur sehr kurz Freude, zu kalt war das Wasser des Colorados. Aber die Umgebung hat uns und auch unsere Füsse erwärmt und wir haben uns spontan entschieden, hier werden wir unser Nachtlager aufschlagen, obwohl es nicht mal Mittag war. Nachtlager Aufschlagen heisst ja nicht zwangsmässig gleich ins Bett gehen zu müssen. So haben wir das Ufer genossen, und neugierig beobachtet, wie sich die verschiedenen Gruppen für die Rafting Touren bereit gemacht haben. weiterleisen…

Page – Antelope Canyon nachgeholt

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Ab und zu haben Frühaufsteher mehr Zeit als Langschläfer. So war es auch an diesem Tag. Pünktlich um High Noon kamen wir am Antelope Canyon an und da wir nicht wussten, ob wir den Uper oder Lower Canyon besuchen wollten, fragten wir mal am Schalter nach. Da anscheinend im Uper Antelope Canyon um die Mittagszeit die Sonne in den Canyon scheint und tolle Photos gemacht werden könnten, kostet dieser Spass 45 Dollar pro Person, ansonsten die Hälfte, und eine Touristenmenge wartete bereits auf den Tourstart. Wir entschlossen uns dann den Lower Canyon zu besuchen und der Guide unserer Gruppe begleitete uns mit seiner Gitarre. Wir kletterten den Canyon runter und dann gab es nur noch ein schauen und staunen. Was wir gesehen haben, kann man nicht beschreiben, wir hoffen, dass die Fotos einiges sagen. Unser toller Guide spielte mit seiner Gitarre und es war eine mystische Stimmung, wenn nur das Geschnatter einer Dame nicht gewesen wäre. Geschnatter hin oder her, wir genossen diese spezielle Stimmung und Ambiente und plötzlich hörte auch das Geschnatter auf. Wow! weiterleisen…

Southrim – Hallo Ihr Touristen

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Den Grand Canyon haben wir letztes Jahr wegen Zeitmangel ausgelassen und jetzt liegt er auf unserem Weg und Zeit haben wir ja auch. Auf einer ruhigen, verkehrsarmen Strasse fuhren wir in Richtung Grand Canyon South Rim. Dann eine Kreuzung und wir fuhren mit vielen anderen Touristen zum Nationalpark. Dann ein kurzer Stau, die Tickets für den Nationalpark für 25 Dollars wurden gelöst und dann waren wir an der Reihe. Zum Glück hatten wir noch unsere gültige Jahreskarte und konnten so durchfahren. Nach einigen Kilometer Nationalpark ein grosser grosser Parkplatz mit fast keinem freiem Platz mehr. Aber eben nur fast und so drückten wir unseren Defender in die Parklücke und machten uns auf den Weg zum Touricenter. weiterleisen…

Bikegeflüster: die ersten Kilometer nach Siesta Mexicana

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„Also nach unserer Wiederentstehung war ich mir nicht ganz sicher ob ich mich noch um die Achsen drehen kann“ – „Ja du hast noch schlimmer ausgesehen als ich – überall rot“ – „Ja, aber unser Herrchen hat uns nicht schlecht wieder hingekriegt“ – „Ja das stimmt, sogar noch besser als er sich selber“ – „Da sagst du was Wahres. Also ich habe meine eigene Kette nicht mehr gehört, so hat er geschnauft. Irgendwie ist er auch viel schwerer auf meinem Sattel gesessen“ – „ Naja gesessen ist er ja nicht wirklich viel. Ständig musste er aufstehen und sich sein Sitzleder entspannen“ – „Sitzleder!? Das scheint mir mehr Pudding zu sein. Vielleicht ist er auch deshalb immer wieder mal abgestiegen und hat mich geschoben. Wenn es nicht so beschämend gewesen wäre, hätte ich es vielleicht noch genossen vom Übergewicht entlastet zu sein.“ weiterleisen…

Flaggstaff: toller Zwangshalt

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Eigentlich war hier nie ein Aufenthalt geplant. Aber manchmal hilft das Schicksal etwas nach, damit man das Schöne nicht übersieht. Beim Durchstreifen des schönen Ortes haben wir sofort vergessen, dass wir hier vor allem zwangshalber wegen den Reparaturen / Verschleiss Halt gemacht haben. Als dann Yvonne in der sehr netten Innenstadt noch eine einladende Brauerei entdeckt hat, war es definitiv, dass wir hier noch länger bleiben werden. Das es auch noch andere gute Läden hatte, in welchen wir unser defektes Equipment und noch etwas mehr ersetzten konnten, liess uns schon fast in Flaggstaff verlieben. weiterleisen…

Ausschnitt aus dem Morgenfahrt-Reisetagebuch

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Verschleiss
So langsam hinterlassen die Monate und Kilometer Spuren an Mensch und Material. Die Reifen an unserem Defender sind eigentlich noch erstaunlich fit für all die Kilometer die sie uns bereits über Stock und Stein gefahren haben. Aber ein Rad hat wohl etwas mehr abbekommen als die anderen. So haben wir uns entschlossen dieses mit unserem Reserverad zu ersetzten. Dies war eine kurze Übung. Nur was wir dabei festgestellt haben, machte uns dann doch noch etwas mehr Arbeit. Als das Reserverad unten war, haben wir festgestellt, dass durch all das Gehottere der Waschbrettstrassen verschiedene Schweissnähte am Reserveradträger gerissen sind. Später sollte sich noch herausstellen, dass sogar das Trägerroh selbst ein Riss hat. weiterleisen…

Bikegeflüster: Hilfe ich erblinde

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„Hilfe hilfe, halt mich fest, ich falle!“ – „Schrei nicht so rum, wie soll ich dich festhalten wenn wir im gleichen Sack stecken und gemeinsam runterfallen“ – „jetzt geht es noch drunter und drüber, ich glaub mir wird schlecht“ – „Behalt dein Öl ja bei dir, wehe du versaust mich! “ – „Autsch, das war eine harte Landung“ – „Hör auf zu jammern, schliesslich liege ich immer noch unter dir und musste auch noch dein Gewicht auffangen“ – „Aber du bist so eckig und kantig. Das tut weh!“ – „Oooh was passiert jetzt, ich stehe auf dem Kopf, nein jetzt dreht es sich noch mehr. Ups, tschuldigung jetzt ist mir doch ein Tropfen Öl rausgetropft“ – „Was ist das, da ist was helles. Ich sehe ein Licht, ein wunderschönes Licht“ – „Hilfe es blendet mich, ich erblinde“ – „Ach, wie hält es dein Frauchen nur mit dir aus. Mach die Schaltaugen auf und freu dich auf unsere Wiederentstehung“ weiterleisen…

Route 66

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Richtig erkannt, hier waren wir schon das letzte Jahr. Und eigentlich hatten wir auch einen anderen Weg über das Dead Valley geplant, aber manchmal entscheidet man sich spontan an einer Kreuzung und fährt rechts anstatt wie geplant links. Und ist nicht gerade das, was so toll an einer solchen Reise ist! Jedenfalls sind wir also wieder auf der Route 66 unterwegs und im Gegenteil zum letzten Jahr im November nicht mehr ganz so einsam. Nach einer Stunde haben wir aufgehört die Harley’s und die Ford Mustangs zu zählen die uns entgegenkamen oder uns überholten, es waren einfach zu viele, dabei können wir doch mindestens bis auf 40 zählen (4 Hände mit je fünf Finger und zwei paar Füsse mit je fünf Zehen). Es war meist schon von weitem zu erkennen, dass viele dieser Fahrzeuge gemietet waren. Dies nicht nur am Fahrtstiel sondern auch an dem Outfit. Wir haben dies amüsant beobachtet. Aber ehrlich gesagt, hätten wir schon ganz gern mal unseren Defender, wie gern wir ihn auch haben, für ein paar Kilometer für eine Fahrt auf einer solchen Maschine getauscht oder uns in einem dieser Cabrioles die Haare vom Wind zerzausen lassen. weiterleisen…

Bikegeflüster: Dunkel

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„Es ist sooo dunkel und sooo heiss und sooo eng!“ – „Was jammerst du schon wieder. Es ist immer noch genauso wie gestern und vorgestern oder wie viele Tage es auch sind, in denen wir hier drin stecken. Und sowieso was heisst bei dir eng?! Du liegst die längste Zeit auf mir und das leichteste bist du auch nicht mehr!“ – „Also beleidigen lassen tue ich mich nicht!“ – „Ich will damit nur sagen, dass du auch nicht mehr das jüngste bist“ – „Ok, da hast du recht, aber noch jung genug um mit meinem Frauchen mithalten zu können“ – „Naja da braucht es auch nicht viel, so alt wie die ist!“ – „Jetzt tu nicht so, als ob du und dein Herrchen so viel jünger seit“ – „nicht viel, aber genau das sind die entscheidenden Jahre!“ – „Ach was, schau lieber zu, dass du nicht noch mehr rostest. Du färbst schon fast ab.“ – „Hast du das auch gehört?“ – „Was?“ – „ich weiss auch nicht, aber ich habe nicht mehr Spanisch verstanden.“ – „Meinst du … kann es denn sein … jedenfalls scheint die Luft weniger salzhaltig zu sein. Was für ein Glück für dich, sonst würde dich dein Herrchen vor lauter Rot gar nicht mehr erkennen.“ – „Aah, da passiert was ….!“

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